Suche
  • Dr. Lukas Braun

Umfahrung bis 2025 klären

KÖNIGSHOFEN.Der von der Freien Bürger-Liste (FBL) unterstützte Bürgermeisterkandidat, Dr. Lukas Braun machte nach seinen Veranstaltungen in Unterbalbach und Heckfeld Station in Königshofen. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit den Stadträten Herbert Bieber und Reinhard Vollmer sowie FBL-Mitglied Gerd Holler nahm Braun die Herausforderungen Königshofens in Augenschein.


Natürlich standen bei dieser Ortsbegehung die Ostumfahrung, das Baugebiet Turmberg, der Katholische Kindergarten, die Situation in der Gewerbestraße, die sogenannte „Aldi-Ampel“ mit den Verkehrsproblemen in der Hauptstraße, die B 292 Einmündung, die Eisenbahnstraße, der Königshöfer Bahnhof und zuletzt die Tauber-Franken-Halle im Blickpunkt.


Bei der anschließenden Vorstellung signalisierte Dr. Lukas Braun, den Bürgern von Königshofen im Falle seiner Wahl mehr Serviceorientierung und Offenheit in der Stadtverwaltung verankern zu wollen. Zudem habe er vor, das Rathaus Königshofen zu stärken. „Im Zeitalter der digitalisierten und vernetzten Stadtverwaltung muss es möglich sein, die Büroräume in Königshofen in die Verwaltung einzubeziehen“, sagte Braun.


Im Rahmen seiner Präsentation ging er auf sein erarbeitetes Konzept ein, wobei seine Schwerpunkte breit gefächert sind. Die Themenbereiche „Zukunft sichern“, „Verkehrswege verbessern“, „Natur und Klima schützen“, „Stadtteile stärken“ und „das Miteinander pflegen“ hob Braun hervor. Im Anschluss daran nutzten zahlreiche Bürger die Gelegenheit, in der Fragerunde ihre Sorgen und Nöte loszuwerden.


Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative „Pro Königshofen“ brachten dabei ihre Einstellung zur geplanten „Ostumfahrung“ näher. Bei Beantwortung dieser Thematik zeigte sich deutlich, dass sich der Referent umfassend damit beschäftigt hatte.


„Wir müssen die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten auf der Zeitschiene betrachten. Klar ist für mich, dass Königshofen nicht noch einmal zehn Jahre auf Entlastung warten kann“, stellte Braun klar. Bis spätestens 2025 benötige die Stadt ein eindeutiges Signal aus Berlin, in welche Richtung und mit welcher Priorität das Vorhaben „Umfahrung Ost mit Tunnel“ nunmehr laufe.


Viele weitere Themen, wie zum Beispiel fehlende Lebensmittelmärkte, Realisierung eines Altenpflegeheimes in Königshofen, bessere Vereinsförderung, Beteiligung von Seniorenbeiräten, Erhalt der Verwaltungsstelle im Alten Rathaus u.a. wurden dann noch an diesem Abend durch zahlreiche Beiträge besprochen und diskutiert.


Eine wichtige Frage zum Schluss beantwortete Braun spontan, indem er eindeutig signalisierte, im Falle der Wahl mit seiner Frau Andra Braun nach Lauda-Königshofen ziehen zu wollen.


Die Lacher hatte er dann auf seiner Seite, als er sich gezielt beim fragenden Bürger erkundigte, ob dieser zurzeit eine freie Wohnung zu vermieten habe. fbl

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 04.02.2020

0 Ansichten